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Der Riese erwacht – Russland im Halbfinale

Russland im Halbfinale

Die Spieler der russischen Mannschaft waren durchschnittlich die jüngsten Spieler des Turniers – durch sie schaffte es das russische Team unter die besten vier Mannschaften der EM 2008. Doch bereits im Vorfeld gab es Anzeichen dafür, dass der schlafende Riese wieder erwacht: 2008 holte sich Zenit St. Petersburg 2008 den UEFA-Pokalsieg und spielte Bayern München und die Glasgow Rangers an die Wand. Trainer Hiddink formte die „Sbornaja“ zu einem topfitten Team, das auch mit seiner technischen und taktischen Leistung überzeugte.

Allen voran der 27-jährige Stürmer Andrei Arshavin, der mit zwei Toren und vielen Vorlagen zu einem der besten Spieler des Turniers avancierte – beeindruckende Aktionen zeigten auch Yuri Zhirkov, Konstantin Zyryanov und Roman Pavlyuchenko. Im Viertelfinalspiel gegen die Niederlande konterten sie die gegnerische Mannschaft gekonnt aus und gewannen mit 1:3. Russland will wieder eines der besten Fußballteams Europas werden – die goldenen Zeiten sind lange her: 1960 holte Russland, damals noch UdSSR, den Europameistertitel.

Torlose Franzosen

Mit Spannung wurden die Spiele des Vize-Weltmeisters von 2006 erwartet. Doch die „Bleus“ enttäuschten ihre Fans: Nicht einen einziger Punkt konnten sie in der Hammergruppe mit Italien, Niederlande und Rumänien erzielen. Selbst die Partie gegen Rumänien überstand Frankreich gerade so mit einem 0:0 – böse Zungen verliehen dem Spiel den Titel „Langweiligstes Spiel in der Geschichte der EURO 2008“.

Titelverteidiger Griechenland

Auch für den Titelverteidiger Griechenland war die EURO 2008 das reinste Desaster: Die Mannschaft aus Hellas verlor gleich alle drei Partien und unterlag Schweden mit 0:2 und Russland mit 0:1. Im dritten Spiel trat Griechenland gegen das spanische B-Team an und verlor auch dieses Match mit 1:2. Griechenland verabschiedete sich als erster Titelverteidiger ohne Punkt aus dem Turnier, obwohl die Griechen bei der EM-Qualifikation noch mehr Punkte errungen hatten, als alle anderen Mannschaften.

Blamierte „Azzurri“

Würde man die Fußballverrücktheit der Italiener als Maßeinheit für die beste Mannschaft nehmen, wären sie ganz klar Europameister. Doch die Leidenschaft für Fußball allein reicht nicht aus, um Spiele zu gewinnen: Im Gruppenspiel gegen die Niederlande wurde der Fußball-Weltmeister des Jahres 2006 von dem temporeichen Oranjes regelrecht weggeblasen. Gegen den Tempofußball der holländischen Nationalelf sahen die „Azzurri“ wie ein Haufen Rentner aus, die nicht in die Gänge kamen. Die Azzurri verloren das Spiel mit 3:0.

Doch schließlich schaffte es die italienische Mannschaft doch noch ins Viertelfinale, der wichtige Spieler Andrea Pirlo war für das Spiel gesperrt. Nach einem taktischen Spiel ohne große Höhepunkte unterlag Italien jedoch während der Verlängerung mit 4:2 – Cesc Fabregas verwandelte den entscheidenden Elfmeter.

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