Finale der EM 2008

Am 29. Juni wurde um 20.45 Uhr im Wiener Ernst-Happel-Stadion das Finale Deutschland gegen Spanien vom italienischen Schiedsrichter Roberto Rosetti angepfiffen. 51.428 Zuschauer fieberten im ausverkauften Stadion mit den beiden Mannschaften mit.

Zufriedene Spanien Fans

Torres schießt Spanien zum Europameister!

Das Spiel begann spannend und zügig. In den ersten zehn Minuten spielte Deutschland ein paar gute Chancen heraus und die spanische Mannschaft erschien ein wenig nervös und überrascht. Doch schon nach einer Viertelstunde fing sich die spanische Mannschaft wieder und startete einen durchdachten Angriff. Dabei rauschte Deutschland knapp am Eigentor vorbei: Iniestas Schuss wurde von Metzelder abgefälscht und landete fast im deutschen Tor.

Die Fehlpässe auf der deutschen Seite häuften sich und Spanien übernahm das Kommando am Spielfeld. Sergio Ramones flankte in der 23. Minute auf Torres, doch der Kopfball traf den Innenpfosten. Zehn Minuten später gab Fernando Torres Gas und versenkte den Ball in einer Einzelaktion zum verdienten 1:0 für Spanien. Eine weitere große Chance hatte Spanien in der 35. Minute: Iniesta flankte ungehindert und David Silva hatte freie Bahn zum Schuss – der Ball verfehlte jedoch das Tor.

Viva Espana!

Nach der Pause machte Spanien weiterhin Druck und spielte einen schnellen, passintensiven Offensivfußball. Xavi verfehlte in der 55. Minute knapp das 2:0 für Spanien: Ein Pass von Torri auf Xavi, Schuss, doch der Ball landete knapp neben dem langen Eck. In der 58. Minute wurde Kurani herausgenommen – das deutsche Spiel wurde dadurch intensiver und die Mannschaft spielte sich einige Chancen heraus. Die deutsche Mannschaft sammelte noch einmal all ihre Kräfte und stemmte sich gegen die spanische Überlegenheit. Doch in der letzten Viertelstunde waren Podolski & Co. kraftlos:

Die Spanier spielen den Ball in ihren Reihen mit einer zauberhaften Leichtigkeit und ließen die Deutschen hinterherhecheln. Um 22 Uhr 42 fiel der Schlusspfiff und Spanien war erstmals seit 1964 wieder Fußball-

Das Endspiel lief weitgehend fair ab, jede Mannschaft kassierte zwei Gelbe Karten: Michael Ballack in der 43. Minute und Kevin Kurányi in der 88. Minute. Auf der spanischen Seite waren es Iker Casillas (43.) und Fernando Torres (74.), die von Roberto Rosetti verwarnt wurden.

Der herausragende, technische Top-Fußball, den Xavi, Iniesta, Torres, Villa und Silva auf dem grünen Rasen zeigten, machte Spanien zur stärksten Mannschaft. Die Fußballexperten waren sich einig: Die beste Mannschaft des EM-Turniers hatte verdient gewonnen. Selbst die deutsche Presse schrieb: „Schade, Jogi! Kopf hoch, Jungs! Die Spanier waren besser.“ (Express, Deutschland) Die spanische Zeitung El Pais: „Endlich Champions! Es gibt viele Wege, die zum Erfolg führen – aber selten war der Erfolg so verdient wie dieses Mal.“

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