Hot! Flugrettung in Tirol: Land übernimmt Kosten

In absehbarer Zukunft sollen Patienten, die aufgrund eines Unfalles durch eine Flugrettung betreut wurden, keine Kosten mehr übernehmen.

Die Verantwortlichen haben sich seit der Diskussion über die Kosten bei Einsätzen der Flugrettung eine vorübergehende Zwischenlösung überlegt. Künftig möchte das Land Tirol die Rechnungen für die Flüge bzw. für den Transport eines Notarzthubschraubers übernehmen. Bislang war nur ein Vertrag mit dem Christophorus Flugrettungsverein des ÖAMTC vorhanden. Diese Zwischenlösung wurde am vergangenen Montag präsentiert und bis zur neuen Ausschreibung der Flugrettung im Jahre 2013 festgelegt.

In Tirol kommen pro Jahr ungefähr 7700 Einsätze per Flugrettung vor, von denen ca. 2150 Notarzteinsätze bei medizinischen Notsituationen wie zum Beispiel bei einem Herzinfarkt gezählt werden. Die Hälfte der Einsätze werden von der ÖAMTC absolviert der Rest von sämtlichen, anderen Gesellschaften. Laut der Tiroler Tageszeitung hat das Land Tirol ca. 1100 Rettungsflüge der ÖAMTC unterstützt, in dem sie ungefähr 1,5 Millionen Euro investierten. Weiter heißt es, dass andere, relevante medizinische Transporte ca. 500-600 Tausend Euro kosteten.

Rund 980 Euro müssen die Sozialversicherungen wie üblich pro Einsatz bezahlen und für den restlichen Teil kommt das Land Tirol auf. Die neue Regelung bzw. Zwischenlösung gilt jedoch nicht für Unfälle im Sport sowie Freizeitbereich den diese müssen wie bis dato privat bezahlt werden. So müsse jemand beispielsweise bei einem Unfall beim Wandern für die Kosten des darauf folgenden Transportes selber aufkommen. In naher Zukunft müsse man jedoch dafür sorgen, dass sämtliche, aufkommende Fragen der Bevölkerung zur Zwischenlösung in diesem Fall bei einer Landtagssitzung geklärt werden. Der Tiroler FP-Chef ist der Meinung, dass das System der Abrechnung in diesem Flugrettungsbereich standardisiert werden solle.

(Bildquellenangabe: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

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