Hot! Gastgeber Tirol – Europameister der Herzen

Klettern, Wandern und Sport - Tirol erleben

Mit seinem wunderschönen Alpenpanorama boten Innsbruck und Tirol während der EURO 2008 wohl die schönste Kulisse für die spannenden Fußballspiele.

Im Innsbrucker Tivoli-Stadion wurden drei Gruppenspiele der Gruppe D ausgetragen – dort traten Spanien, Schweden, Russland und Griechenland gegeneinander an. Innsbruck wurde zum Hauptquartier der Fußballfans in Tirol. Die gesamte Altstadt verwandelte sich in eine Fanmeile und das Fußballfieber griff rasant um sich. Friedlich feierten spanische, russische, schwedische, griechische und österreichische Fans miteinander.

Match-Atmosphäre in ganz Tirol

Public Viewing gab es am Bergisel, in der Messehalle, am Marktplatz, an der Triumphpforte … so konnte man in Tirol auch abseits der Stadien Match-Atmosphäre genießen. Von Absam über Fulpmes, Hall, Imst bis nach Jenbach, Seefeld und Kitzbühel: Überall wurden überdimensionale Leinwände aufgestellt, um den Fans eine 1A-Fußballatmosphäre zu garantieren.

Das Stubaital wird zum Quartier der Titelfavoriten

Gleich zwei Mannschaften hatten ihr Quartier in Tirol aufgeschlagen: Die spanischen Favoriten nächtigten im Stubaital und die tschechische Mannschaft machte es sich im schönen Seefeld gemütlich. Um den Werbeeffekt der UEFA 2008 für Tirol noch einmal zu steigern, wurde zum ersten Mal bei einer EM ein Doppelnamen für die Host-City eingeführt: Innsbruck-Tirol.

Top-Organisation

Bereits sechs Monate vor der EM startete die Host City Tirol eine Informationskampagne für die Bürger Innsbrucks, die Newsletter und Informationsabende für Anrainer umfasste. Rund 14 Informationsstände sorgten auch während der EM für eine ausreichende Kommunikation, zudem standen noch etwa 200 Host City Volunteers zur Verfügung, die Auskunft gaben.

Selbst Sprachkurse in den „Besuchersprachen“ Russisch, Schwedisch, Spanisch und Griechisch wurden von der Host City Innsbruck-Tirol in Zusammenarbeit mit der Uni Innsbruck kostenlos angeboten. Dadurch wurde der Austausch zwischen Gästen und Gastgebern noch einmal gefördert.

Das Fan Ticket ermöglichte Fußballfans bis zu 36 Stunden lang die öffentlichen Verkehrsmittel in Innsbruck zu benutzen. Dadurch konnten sich die Fans mit Bus, Bahn und Tram im Großraum Innsbruck frei bewegen. Eine EURO Eintrittskarte war gleichzeitig ein Kombi-Ticket, mit dem die Fußballfans bzw. der Kartenbesitzer am Spieltag und am Folgetag sowohl in Österreich als auch in der Schweiz die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzen konnte. Dadurch konnten Fans in ihrer „Freizeit“ die Gegend und die Schönheit Tirols erkunden.

Im Herzen der Alpen: Fußball, Skifahren, Wandern, Klettern, Mountainbiken…

Das Gastgeberland zeigte sich also auch in Sachen Organisation von seiner besten Seite. Sicherlich zog es den einen oder anderen Fußballbesucher auch später noch einmal in das Bundesland im Herzen der Alpen – schließlich gehen die Möglichkeiten, die in Tirol geboten werden, weit über den Fußball hinaus: Im Winter lockt Tirol mit den besten Skigebieten Europas und im Sommer kann man nach Herzenslust klettern, wandern und schwimmen. Mit der EURO 2008 hat Tirol nun auch gezeigt, dass es Spitzen-Events aller Größenordnungen bestens bewältigen kann.

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