Halbfinal Spiele Euro 2008

Türkei gegen Deutschland 3:2

Euro 2008 - Faszination pur

Am 25. Juni fand in Basel das Spiel Deutschland gegen die Türkei statt. Schiedsrichter Massimo Busacca pfiff das Spiel pünktlich um 20:45 im St. Jakob-Park an – 39.730 Zuschauer sorgten in der Arena für kochendes Fußballfieber.

In den ersten zwanzig Minuten dominierte die Türkei das Spiel, die deutsche Elf wirkte zaghaft und nervös. Uğur Boral schoss in der 22. Minute den Führungstreffer für die Türkei. Doch bereits vier Minuten später glich Bastian Schweinsteiger aus. Mit 1:1 gingen die Mannschaften in die Pause.
In der zweiten Spielhälfte wurde das Match noch einmal schneller und kampfbetonter, doch keine der beiden Mannschaften konnte klare Torchancen herausarbeiten. Elf Minuten vor dem Schlusspfiff ging Deutschland durch einen Kopfball von Miroslav Klose in Führung.

Doch die Weisheit „Ein Spiel dauert 90 Minuten“ traf auch hier wieder zu: In der 86. Minute schoss Semih Şentürk das 2:2 für die Türkei. Alles war wieder offen. Doch die Freude währte nur kurz. In der 90. Minute versenkte Philipp Lahm nach einem Doppelpass mit Thomas Hitzlsperger den Ball in der linken oberen Ecke des türkischen Tors und Deutschland war somit im Finalspiel.

Für angehaltenen Atem sorgten nicht nur die Tore bis zur letzten Minute, sondern auch die gewitterbedingten Stromschwankungen: Während der Partie wurde das internationale Fernsehsignal gleich zweimal unterbrochen.

Russland gegen Spanien 0:3

Am 26. Juni begann in Wien das Spiel Russland gegen Spanien, wobei Spanien klar in der Favoritenrolle war. Rund 50.000 Zuschauer verfolgten das Spiel von den Tribünen aus. Zu Beginn der Partie goss es in Strömen. Die erste Halbzeit ging torlos vorüber – zur Pause stand es 0:0, die spanische Mannschaft kam gegen den russischen Geheimfavoriten nicht richtig in Fahrt und konnte sich nur wenige gute Chancen herausspielen. Zum Ärger von Spaniens Trainer Aragonés musste in der 35. Minute auch noch das Spielsystem umgestellt werden, da David Villa, der spanische Startorjäger, sich verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Für ihn kam der Mittelfeldspieler Ces Fàbregas in die Partie.

Doch in der 50. Minute war es soweit und Xavi schoss das erste Tor des Spiels. Von dem russischen Tempo war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr viel zu sehen – durch die Führung wurden die Spanier immer dominanter. In der 73. Minute folgte dann der Anschlusstreffer: Guiza stoppte die Flanke von Cesc Fàbregas mit der Brust und hob den Ball durch einen Heber über den herauseilenden russischen Torhüter Igor Akinfejew. In der 82. Minuten war das spanische Märchen dann perfekt: David Silva erzielte nach einer Vorlage von Fàbregas das 3:0 für Spanien.

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