Hot! Innsbruck – Eine Stadt im Fußballfieber

Innsbruck: Super Stimmung für die Euro

Während der EM wurde die Altstadt von Innsbruck komplett zur Fußballzone erklärt: Der Marktplatz wurde zur Public Viewing Zone, die zentrale Maria-Theresienstraße zur Fanmeile.

Horden von Fußballfans verwandelten die Nacht zum Tag und zogen gutgelaunt durch die Straßen der Alpenstadt, Studenten schwänzten ihre Vorlesungen und blieben bei den Spielen hängen und noch in den letzten Winkeln der Tiroler Hauptstadt war Volksfeststimmung zu spüren. Zahlreiche Bands und Veranstaltungen sorgten zudem für gute Laune und musikalische Highlights. Vor allem spanische, russische und schwedische Fans nahmen Innsbruck mit ihren Fahnen und Sprechchören friedlich in Besitz. Doch auch die Innsbrucker selbst ließen es sich natürlich nicht nehmen, kräftig mitzufeiern.

Das Tivoli-Stadion in Innsbruck

Drei Spiele der EM wurden im Tivoli-Stadion Neu, der Heimstätte des FC Wacker Innsbruck, in Tirols Hauptstadt ausgetragen. Am 10. Juni trat Spanien gegen Russland an und gewann 4:1. Die Partie Schweden gegen Spanien fand vier Tage später statt und endete mit einem 2:1 Sieg für Spanien. Im dritten Spiel gegen Schweden machten die russischen Raketen noch einmal mobil und besiegten die „Blau-Gelben“ mit 2:0. Das Tivoli Stadion wurde im Jahr 2000 fertiggestellt.

Für die EURO 2008 wurde das Stadion um rund 15.000 auf ca. 30.000 Sitzplätze erweitert – dafür wurden die Süd-, Nord- und Westtribünen temporär aufgestockt. Oberhalb des Tivoli-Stadions herrschte in der Fanzone am Bergisel an allen EM-Tagen beste Stimmung. Auch am Messegelände wurden Leinwände aufgestellt, um vielen Fans ein gemeinsames Fußballerlebnis zu ermöglichen.

Dort fand auch das „Fancamp“ statt, das jungen und spontanen Reisenden die Möglichkeit bot, günstig zu übernachten. Schon für 15 Euro konnte man dort ein Plätzchen ergattern.

Bergisel: Fußball statt Skispringen

Die von der bekannten Architektin Zaha Hadid entworfen Skisprungschanze am Bergisel verwandelte sich während der drei Fußball-EM-Spiele am 10., 14. und 18. Juni 2008 in eine riesige Public Viewing Zone. Die 84 Quadratmeter große Leinwand – übrigens die größte der gesamten EM – bot Fußballfernsehen der Spitzenklasse unter freiem Himmel für rund 15.000 Fans.

Seegrube: Die VIP-Zone auf 2000 Metern

Die Seegrube wurde temporär zur höchsten VIP-Zone Europas auserkoren: Ein gläsernes VIP-Zelt wurde eigens für die EM errichtet, Leinwand zum Fußballgucken und atemberaubendes Panorama auf die Stadt Innsbruck inklusive. Mit der neuen Hungerburgbahn wurden die Fußballgäste auf über 2000 Meter transportiert, um dort gemeinsam den Fußball zu feiern und leckere Köstlichkeiten zu genießen.

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